Rinspeed: Die Schweizer Oase mit Rädern und Elektromotor

Bild: Rinspeed

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Die Schweizer Ideenschmiede Rinspeed hat jetzt schon ihr Elektroauto-Konzept für die Consumer Electronic Messe im Januar 2017 vorgestellt. Wahrscheinlich wussten sie, dass man sich an ihre Idee erst einmal gewöhnen muss.

Bild: Rinspeed

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Autonom, elektrisch und gemacht für die Stadt. So weit, so gut. Nur bekommt das Konzeptauto Oasis seinen Namen nicht von irgendwo her. Der kleine Stromer soll tatsächlich eine Ruhe-Oase auf vier Rädern sein.

Rund herum ist das Fahrzeug mit viel Glass ausgestattet, so dass man stets die Aussicht genießen kann. Wird die mal zu langweilig, kann man den Fernseher oder auf der Windschutzscheibe das Virtual- oder Augmented-Reality-Programm einschalten. Alle, die von dem Hightech mal eine Pause brauchen, können während der Fahrt Gartenarbeit betreiben. Kein Witz! In dem Oasis gibt es eine kleine Grünfläche, auf der etwa Blumen oder aber Radieschen gepflanzt werden können. Ob andere Salat-Zutaten dort auch gedeihen, wurde nicht weiter spezifiziert.

Solarmodule auf dem Dach des fahrenden Wohnzimmers (oder der Terrasse) tragen zur Energiebilanz bei. Die Vorderräder können soweit eingeschlagen werden, dass der kleine Elektrowagen fast auf der Stelle wenden kann.

Ein weiteres Feature ist eine beheiz- bzw. kühlbare Schublade. Einerseits können da Mittagessen oder die Einkäufe des Fahrers verstaut werden. Denkbar ist laut den „Machern“ aber auch, dass Oasis beim Paket- oder Pizzalieferservice eingesetzt wird.

Rinspeed weiß selbst, dass ihr Konzept „ein wenig versponnen“ ist, hofft aber, dass es auch eine „Quelle der Inspiration für alle, die in der automobilen Einheitswüste nach Neuem suchen“ sein kann.

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5 Gedanken zu “Rinspeed: Die Schweizer Oase mit Rädern und Elektromotor

  1. Ich halte das für weniger versponnen wie die dauernden Ankündigungen von irgendwelchen Stinker-Schraubern den nächsten geilen super Elektro Renn-Boliden zu bauen. Dämliche supercars braucht nun wirklich keiner.

  2. Lieber einen elektrischen Rasentraktor bauen. Da ist das Beet drumherum.

  3. Als Denkanstoß eine schöne Sache. Den großen Haken den ich sehe: das ist wieder als „Besitzauto“ ausgelegt, nicht für Carsharing. Oder bastelt die halbe Stadt an ein und demselben Beet herum, bis dann einer erntet? 🙂
    Das Ding als Ruftaxi, das von selber kommt und mit dem ich bei Bedarf einkaufen kann und danach wieder auf die Reise schicken, Maximalgeschwindigkeit 80km/h für die Stadtautobahn, Reichweite 100km reicht dicke
    ==> und in den Ballungsräumen kauft sich niemand mehr ein Auto.

  4. Carsharing löst ja nicht alle Probleme von Ballungsräumen. Elektrische Autos ja leider auch nicht. Wer Carsharing schon praktiziert und erlebt hat, stellt sehr wohl fest, welche Annehmlichkeiten damit verbunden sein können.
    Wer die kleinbürgerlichen Synapsen aufgelösen konnte: „Mein Haus, mein Auto, meine Frau…“ 🙂 erlebt mehr Lebensqualität. Nicht nur für sich selber!
    Mit oder ohne Gartenbeet. Egal.
    P.s.: Mögen die Machos unter uns weiterhin auf ihre Statussymbole bestehen! Grins….
    Dem Individuum hilft es nur zweifelhaft beim Überleben im Großstadtdschungel, unserer Spezies hingegen nicht.

  5. Ich denke, als Ruheoase ist der tägliche Verkehr denkbar ungeeignet !
    Ruhe hat man da am ehesten in Kilometerlangen Staus in den Stoßzeiten.
    Doch grundsätzlich finde ich sollte Verkehr doch vor allem der Fortbewegung dienen !
    Und dass Elektromobilität von vielen zwanghaft mit autonomen Fahren verknüpft wird,
    halte ich für einen großen Fehler !

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