Wenn die Ladesäule Feinstaub misst

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Bild: EnBW

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Spätestens seit Anfang des Jahres kann man mit dem Begriff „Feinstaubalarm“ im Süden der Republik etwas anfangen. Mehr Elektromobilität kann helfen, die Luftwerte zu verbessern. Deswegen ist eigentlich passend, dass EnBW an einer Ladesäule arbeitet, die gleichzeitig Straßenlaterne und meteorologisches Messgerät ist.

Bild: EnBW

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Irgendwie hängt doch alles zusammen und wird es immer mehr. Die vernetzte Stadt von Morgen wird heute schon langsam aber sicher Realität. Elektromobilität wird hierbei eine zentrale Rolle spielen. Mit dem Produkt SM!GHT (Smart City Light) macht Energieversorger EnBW einen großen Schritt in Richtung Zukunft.

Der Mast der Straßenlaternen kann so Einiges: Umweltdaten wie Feinstaub, Ozongehalt, Luftfeuchtigkeit und Temperatur messen, WLAN in Umkreis von 100 Metern und einen Notruf absetzen. Und Elektroautos mit bis zu 22 kW laden kann die Säule auch. Selbst Pedelecs können hier einstöpseln. Freigeschaltet wird die Säule wie gewohnt mit der EnBW-Chipkarte (oder von einem Partnerverbund). Der Tarif ist abhängig vom EnBW-Abo oder Roaming-Partner.

„Tanken“ an der Straßenlaterne ist keine wirklich neue Idee. Auch andere Unternehmen wie etwa ebee in Berlin oder eluminocity in München setzten auf Laternenparker. Allerdings haben die (noch) kein WLAN. Auch Umweltdaten sammeln sie im Gegensatz zu Smight nicht. Obwohl das eigentlich gut zusammenpasst. In Städten wie Peking oder Stuttgart, wo dicke Luft zur Tagesordnung gehört, will man Elektromobilität besonders fördern. Schön, wenn man dann auch Feedback bekommt, dass oder ob sich die Bemühungen auch lohnen.

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5 Gedanken zu “Wenn die Ladesäule Feinstaub misst

  1. Nettes Feature. Viel wichtiger finde ich es, dass die Ladesäule die Belegung zurückmeldet und übermittelt, ob der Parkplatz vor ihr belegt ist oder frei.

  2. Klingt gut. Wieviel dieser Dinger sind schon außerhalb des Innovationscampus installiert?

  3. Kann man diese Laternenmasten bitte dort an der Autobahn installieren, an den Rastplätze die nicht von der Autobahn-Pipi-und-Kacka-machen oder Mineralöl-Mafia Industrie zweckentfremdet wird? Sprich an den ganz normalen Rastplätzen, wo sonst nix ist. Daaas wäre schööön. Dann vier Stück – immer frei und 60 cents pro kwh wäre mir das wert. Alle 100 KM ein ausgewählter Parkplatz mit 4 bis 6 Säulen. Was für ein Traum…

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