E-Auto-Förderung: Beschluss vor der Sommerpause

Bild: Johannes Wiesinger / pixelio.de

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Bis zur parlamentarischen Sommerpause müssen noch so einige Themen der großen Koalition vom Tisch, sagte CDU-Generalsekretär Peter Tauber am Montag. Darunter auch eine mögliche Förderung für Elektroautos.

Bild: Nissan

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Der Grund ist einfach: Im September nächsten Jahres stehen die Bundestagswahlen an. Und je näher die rücken, desto schwieriger wird es einen Kompromiss zu finden. Denn dann heißt es, an seiner Position festhalten – egal was im Koalitionsvertrag steht. Aber ob sich die Damen und Herren der Bundesregierung wirklich bis Juli einigen können, bleibt offen.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hält jetzt schon an seiner Position fest. Für ihn ist das Ziel bis 2020 eine Million E-Autos auf Deutschlands Straßen zu haben weiterhin Gesetz.

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur steht für den Bundesverkehrsminister weiterhin ganz oben auf der Liste der Prioritäten. Auf eine Anfrage von „Autohaus“ sagte er: „Der Aufbau einer Mindestausstattung für die Ladeinfrastruktur ist entscheidend für den Erfolg der Elektromobilität.“

Objektive betrachtet sind beide Ziele – eine Einigung vor der Sommerpause sowie das Millionenziel – ambitioniert, um nicht zu sagen unerreichbar…

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8 Gedanken zu “E-Auto-Förderung: Beschluss vor der Sommerpause

  1. Erst bremsen mit CCS und denn erfolglos klotzen.
    Schizophrenie ist medikamentös behandelbar!

  2. Ich bin gegen eine Förderung!

    Die Autokonzerne müssen ihre 95g/Co2 einhalten ab 2022. Eine Förderung für E-Autos macht es ihnen leichter das zu erreichen (ohne das sie selber investieren müssen).

    Lieber keine Förderung, dann sind die Konzerne gezwungen die Preise für die Elektroautos zu senken. Letztendlich führt das in der Masse zu einer viel schnelleren Verbreitung von Elektroautos. Außerdem würde dann das Bild von „Elekroautos sind viel zu teuer“ endlich mal zurechtgerückt.

    Klar ein eGolf ist zum vergleichbaren Golf nur 3.000€ teurer. Aber wie viel Prozent der normalen Golfs sind denn bitte voll ausgestattet? Lieber wähle ich aus was ich will, dann gäbe es den eGolf nackt auch schon ab 20.000€. Das wäre doch mal ein Wort.

  3. Ich bin auch dagegen
    Der Kunde bekommt es nicht
    Das Auto wird nur 5000€
    Teuerer vom Hersteller.

  4. Getreu dem Motto des Altkanzlers Kohl: Aussitzen.
    Es wird aber nicht besser dadurch.

  5. Ich glaube schon, dass die Kaufprämie bis zum Kunden durchschlägt. Gerade die Preise der Teslamodelle sind ja bekannt. Wenn diese um 5000€ günstiger werden, wäre das für sehr viele Interessant. Außerdem schlägt dies auch auf den Gebrauchtmarkt durch.
    Aber ich gebe Euch Recht. Die Ladeinfrastruktur sollte dabei nicht vernachlässigt werden.

  6. Nur mit Prämie werden Technologiewechsel attraktiv für den Massenmarkt. Ob die Förderung dann allerdings auch den Verkaufszahlen deutscher Hersteller zu Gute kommt, steht und fällt mit deren Angebot. Hier siehts im Vergleich nicht gerade rosig aus. Für mich käme einzig und allein ein gebrauchter e-up in Frage.

  7. Ich will keine Förderung sondern ein vernünftiges Konzept:
    Einführung von Tauschbatterien: Zur Arbeit habe ich eine 40 km Batterie, auf Reisen miete ich eine größere Batterie und tausche diese nach 150 km dann an der Tankstelle.
    Vorteile: Gewichtsersparnis im Kurzstrecken-Betrieb, schnelle Tauschzeiten, keine Blockaden von Ladestationen, und hoffentlich gleiche Norm.
    Damit kann ich das E-Auto endlich als Erst-Auto benutzen und lasse es nicht in der Zweitwagennische verschwinden.
    Weitere Vorteile: Ressourcenersparnis und beim Tauschen werden schlechte Batterien erkannt und überholt.
    Der Vorgänger des Smart (=Hotzenblitz) verfolgte genau diese Idee, wurde aber durch Firmenpolitik kaputtgemacht.

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