Tesla Roadster: Bis zu 85 % Kapazität nach 160.000 km

Tesla Roadster: Bis zu 85% Kapazität nach 160.000 km

Foto: Tesla

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Der mittlerweile nicht mehr produzierte Tesla Roadster wurde an 2500 Kunden ausgeliefert. Eine kürzlich veröffentlichte Studie von „Plug in America“ hat ergeben, dass die Batterie des Roadsters nach 100.000 gefahrenen Meilen (160.000 Km) noch bis zu 85 % ihrer ursprünglichen Kapazität aufweist.

Für die Studie wurden die Tesla-Fahrer in sozialen Netzwerken, darunter auch der Tesla Motors Club, angesprochen. Es fanden sich 126 Teilnehmer, die über 3 Mio. Meilen zurückgelegt haben. Zudem wurden die von 106 Autos über das OVMS (Open Vehicle Monitoring System) anonym gesammelten Daten mit in die Studie einbezogen. Das Ergebnis: Durchschnittlich waren nach der oben genannten Strecke noch 80 % bis 85 % der Kapazität nutzbar.

Tesla hat zum Schutz des Akkus zwei verschiedene Modi programmiert. Im „Standard Mode“ wird der Akku nur von 10% bis 90% der maximalen Kapazität genutzt. Der „Range Mode“ hingegen stellt die volle Kapazität zur Verfügung. Dies macht sich natürlich auch bei der Lebensdauer bemerkbar: Die Kurve des Range Mode ist etwas steiler und der Akku verliert seine Kapazität schneller.

Interessant aber nicht besonders verwunderlich ist die Tatsache, dass die Außentemperatur keinen großen Einfluss auf die Lebensdauer hat. Ganz im Gegensatz zum Nissan Leaf. Zugegeben: Man sollte keinen Sportwagen mit einem viel günstigeren Wagen vergleichen. Trotzdem macht sich der Aufwand einer mit Flüssigkeit gekühlten Batterie bemerkbar. Im Nissan Leaf kommt nur eine Luftkühlung zum Einsatz, die bei hohen Außentemperaturen überfordert zu sein scheint bzw. der nötige Temperaturunterschied zwischen Außen- und Batterietemperatur nicht mehr gegeben ist.

Über die gesamte Lebensdauer hinweg verliert der Tesla etwa 3,7 Meilen pro 10.000 gefahrenen Meilen an Reichweite, was in Kilometern etwa 5,9 pro 16.000 Km entspricht.

Quelle: insideevs

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4 Gedanken zu “Tesla Roadster: Bis zu 85 % Kapazität nach 160.000 km

  1. Im Prinzip spielt selbst diese Degradation bei Tesla keine Rolle, da man eh genug Reichweite hat, rechnet man das aber auf einen ZOE oder Leaf um, naja dann gute Nacht.

  2. Wenn man das jetzt nicht auf Kilometer sondern auf Zyklen umrechnet sind das schon gar nicht mehr so toll aus. 160.000 km entsprechen bei dem Auto gerade mal etwa 450 Ladezyklen und da fehlen dann schon 15%? Das ist eine vergleichsweise starke Degradation.

  3. Pingback: electrive.net » SK Innovation, Continental, Formula Student, Tesla.

  4. Tesla nutzt meines Wissens nach die Zellen von Panasonic und die haben nicht so eine gute Zyklenzahl, dafür aber eine sehr hohe Energiedichte.

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