Warum Tesla erfolgreicher sein wird als Better Place

Tesla erfolgreicher als Better Place

Foto: Tesla

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Wie schon berichtet wurde, hat Tesla vor einigen Tagen demonstriert, wie beim Model S die Batterie innerhalb von 90 Sekunden „geladen“ werden kann. Natürlich wird der Energiespeicher in dieser kurzen Zeit nicht wirklich geladen, sondern gegen einen neuen -geladenen- Speicher ersetzt.

Einigen dürfte die Idee des Batterie-Tausches schon von einem anderen Unternehmen her bekannt vor kommen. Gemeint ist die erst kürzlich insolvent gewordene Firma Better Place. Viele fragen sich jetzt bestimmt, wieso Tesla das probiert, was schon einmal schief gegangen ist. Genau diese Frage hat sich auch Forbes vor kurzem gestellt und sechs Antworten gefunden:

1. Um einen Batterietausch erfolgreich zu etablieren, braucht es eine standardisierte Größe der Batterie. Dabei war Better Place auf die Kooperation der Fahrzeughersteller angewiesen und hat leider nur in Renault-Nissan einen Partner gefunden.

2. Tesla macht seine Gewinne mit Autos und nicht mit deren „Betankung“. Sogar das Gegenteil ist der Fall: Tesla zahlt sehr wahrscheinlich erst einem zusätzlich für seine Tauschstationen. Bei Better Place handelte es sich jedoch beim Batterietausch um das Kerngeschäft und hätte somit Gewinne abwerfen müssen.

3. Bei den meisten Menschen genießt Tesla aufgrund der ausgereiften Produkte ein hohes Ansehen. Sogar „Verbrenner-Fans“ sind von der Leistung und Reichweite beeindruckt. Better Place hingegen musste sich das Ansehen erst verdienen und konnte nur auf die (nicht sehr beliebten) Autos mit der entsprechenden Tausch-Vorrichtung zurückgreifen.

4. Die angebotenen Fahrzeuge hatten eine zu geringe Reichweite und hätten somit ein sehr dichtes Netz an Wechselstationen benötigt, was mit sehr hohen Kosten einher gegangen wäre.

5. Tesla baut Autos, Better Place tauscht(e) Batterien. Daran sollte schon zu erkennen sein, wer erfolgreicher sein wird.

6. Der sechste Grund ist, dass die Energiemengen, die in einem Akku untergebracht werden können, stetig steigen. Wie Musk sagte, sei es durchaus möglich, dass in Zukunft weit größere Reichweiten möglich wären und diese dann auch -ohne Werkstattbesuch- mit einem Batterietausch genutzt werden könnten.

Alles in allem scheinen sich Musk und sein Team seiner Sache sehr sicher zu sein. Wenn man betrachtet, was die Tesla Motors Inc. innerhalb einer so kurzen Firmengeschichte alles auf die Beine gestellt hat, darf man behaupten, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Erst die Praxis wird zeigen ob das System von den Kunden akzeptiert und bezahlt wird. Eines ist jedoch schon jetzt sicher: Die attraktiveren Autos für den Batterietausch stehen auf jeden Fall Tesla zur Verfügung.

Quellen: Insideevs, Forbes

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