Renault-Nissan verkaufte 43.829 E-Autos in 2012

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Die Allianz Renault-Nissan hat die Verkaufszahlen für das Jahr 2012 bekanntgegeben. Hier auf GoingElectric interessieren wir uns natürlich besonders für die Zahlen der Elektroautos. Von denen konnten die beiden Hersteller in 2012 43.829 Fahrzeuge absetzen.

Dass Renault-Nissan den Markt für Elektroautos quasi beherrscht, dürfte die wenigsten verwundern. Weltweit hat die Allianz zwar nur den Nissan Leaf vorzuweisen, in Europa trägt jedoch auch Renault mit seiner breiten Palette an Elektrofahrzeugen zu diesem Erfolg bei.

Gegenüber dem Vorjahr konnte Renault-Nissan die Verkaufszahlen um 83,8 Prozent steigern. Laut der Allianz wurden im Jahr 2012 67.429 Elektroautos weltweit verkauft. 64 Prozent davon trugen entweder das Nissan oder Renault Emblem, ohne den Renault Twizy.

Das Zugpferd der beiden Hersteller ist ganz klar der Nissan Leaf, von dem in 2012 weltweit 26.976 Stück verkauft werden konnten. Dies entspricht einer Steigerung von 22 Prozent gegenüber 2011. Insgesamt wurden seit dem Verkaufsstart im Dezember 2010 49.117 Leaf verkauft.

Renault konnte in 2012 mit 16.853 zu diesem Ergebnis betragen. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass Renault seit dem Verkaufsstart des Kangoo Z.E. im Oktober 2011 18.606 Elektrofahrzeuge insgesamt absetzen konnte. Neben dem Kangoo Z.E., verkauft Renault derzeit noch den Zweisitzer Twizy, die Limousine Fluence Z.E. und den Kleinwagen ZOE, der für Juni 2013 auch bei uns erwartet wird.

Mit dem europaweiten Verkauf des ZOE, dürfte Renault seinen Anteil an den Verkaufszahlen weiter vergrößern. Auch für den Leaf, der mit dem neuen Modelljahr weltweit einen Preisnachlass erhalten hat, dürfen weiterhin steigende Verkaufszahlen erwartet werden.

via: alliance-renault-nissan.com

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8 Gedanken zu “Renault-Nissan verkaufte 43.829 E-Autos in 2012

  1. Ich wünsche diesen beiden Firmen eine rosige Zukunft mit den E-Autos. Und ich hoffe auch, dass die 2013er Modelle in Europa einschlagen werden und die anderen Hersteller endlich aufwachen müssen. Weiter so.

  2. Presse: Elektro ist tot, es lebe der Plug-In-Hybrid
    Die E-Auto-Euphorie ist verflogen. Aber Hybridfahrzeuge, die sich an der Steckdose laden lassen, könnten vieles erfüllen, was für Elektrofahrzeuge versprochen worden war – mit weniger Nachteilen.

    Elektrisch fahren ohne Angst

    Denn immer mehr so genannte Plug-In-Hybride kommen auf den Markt. Wie bei den bekannten Hybridmodellen kombinieren die Entwickler dabei Verbrennungs- und Elektromotor. Allerdings bauen sie deutlich größere Akkus ins Fahrzeug. Statt zwei oder drei Kilometer elektrischer Fahrt sind dann 20 und mehr Kilometer möglich.

    Das hat den Charme, dass damit für viele der Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen rein elektrisch zu schaffen ist, fast lautlos, zu deutlich günstigeren Kilometerkosten und ohne dass Abgase aus dem Auspuff kommen. Ist der Akku irgendwann erschöpft, springt der Verbrennungsmotor ein.

  3. Das ist solange eine Lösung, bis endlich auch der letzte Depp gemerkt hat, dass er gar nicht Hunderte Kilometer Reichweite pro Tag benötigt.

  4. @Phil
    Danke für den Hinweis, muss natürlich 2010 heißen.

    @midimal
    Ich sehe beide Antriebe auf dem Vormarsch, wobei der Plug-In Hybrid es wesentlich leichter hat, da er bessere zu unseren Gewohnheiten passt. Der Elektroantrieb wird sich dagegen mit nicht unbedingt überragenden, jedoch soliden Wachstumszahlen quasi von hinten in den Markt schleichen. So wie es der Prius vor 15 Jahren vorgemacht hat.

  5. Das ist doch keine Frage des entweder oder. Der Plug-In ist der kleine Bruder des Elektrofahrzeugs. Beim Plug-In ist ein Hybrid aus einem vollwertigem Verbrenner und einem vollwärtigen EV. Hier stellt sich nicht die Frage wer von beiden das Rennen machen wird. Es ist verständlich, dass Plug-In in der frühen Phase der Elektromobilität natürlich die sicherere Investition darstellt als ein EV. Vor allem weil den Menschen die neue Technologie noch sehr fremd ist. Mit den momentan noch sehr hohen Kosten der Batterie erscheint auch der Preis eines Plug-Ins nicht mehr so gigantisch. Jedoch wenn man das Spiel der wachsenden Nachfrage nach Li-Ion Batterien und damit verbundenen Skaleneffekte bei der Batterieherstellung einige Jahre weiterspielt, stellt man fest dass der Markt 2020/2025 ganz anders aussehen wird. Bei fallenden Batteriekosten entsteht ein wahnsinniger Preisverfall der Elektrofahrzeuge, da der größte Kostenblock vor allem in der Batterie liegt. Bei dem Plug-In hingegen ist wenig Spielraum vorhanden, da die Batterie nur einen geringen Anteil der Gesamtkosten ausmacht. Daher wird auch ein Plug-In in einigen Jahren weniger rentabel als ein EV. Auch die Weiterentwicklung der Plug-Ins wird einen Technologievorteil für EVs mit sich bringen. Daher kann ein Plug-In nur eine Übergangslösung sein. Die Frage ist nicht welches Konzept das führende sein wird, sondern über welchen Zeitraum betrachten wir den Markt?

  6. @ EV-Dock: ich sehe nicht wirklich, dass der Akku der große „Kostentreiber“ ist. Siehe z.B. Smart, wo der Akku nur 1/5 des Preises ausmacht. Es sind alle Komponente, plus die (noch) nicht-Notwendigkeit die Modelle zum attraktiveren Preis anzubieten. IMHO.

  7. Nun 20% des Gesamtpreises ist nicht gerade wenig für ein Bauteil, dass eigentlich den Benzintank erfüllt. Dabei ist diese Rechnung nur die halbe Wahrheit. Die Differenz zwischen einer geleasten und einer gekauften Batterie mit dem Gesamtpreis des Fahrzeuges zu vergleichen, ist sehr zweifelhaft. Wenn man bedenkt, dass der Gesamtpreis des Smarts mit geleaster Batterie bereits alle Aufschläge für alle Zukaufteile beinhaltet plus die umgelegten Entwicklungskosten so ist diese Kostenzusammenstellung grundlegend anders als die ca. 5K €, die für die reine Batterie dazukommen. Wenn man diesen Unterschied bedenkt und nur die bereinigten Preise (ohne Entwicklungsumlage, Overhead etc.) des Fahrzeuges und der Batterie vergleichen würde, dann wären es eher 40-50% der Gesamtkosten, die alleine auf die Batterie entfallen. Mir ist kein anderes Bauteil im Fahrzeug bekannt, das solch einnen immensen Anteil an den Gesamtkosten ausmachen würde.
    Die EVs zu einem „angebrachten“ Preis anzubieten, ist auch eine falsche Wahrnehmung des Konsumenten. Wenn man die 100 Millionen Entwicklungskosten bedenkt, die mit einer Fahrzeugentwicklung verbunden sind, so ist es nicht möglich einen Smart ED zu einem Preis von 9.999 zu verramschen, da man sonst die Gefahr eingehen würde, dass solch eine Investition bei einer neuen Technologie sich nie und nimmer rechnen würde.

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