Fisker Karma, Feuer, Sandy und A123

Fisker Karma Feuer, Batterie, Zukunft

Foto: Fisker

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In der letzten Woche war wieder auf zahlreichen Blogs von einem erneuten Fisker Feuer zu lesen. Diesmal verursacht durch Wirbelsturm Sandy. Zu allem Überfluss scheint nun auch noch A123, Hersteller der Batterie und selbst insolvent, vom Vertrag zurücktreten zu wollen.

Nach Wirbelsturm Sandy, bei dem unter anderem 300 Fisker Karma zerstört wurden, ist erneut ein Karma selbständig in Flammen aufgegangen. Die Klärung der Brandursache dürfte damit für Fisker so langsam zur traurigen Gewohnheit werden.

Wie kam es dazu?

Durch den Wirbelsturm wurde ein Parkplatz knapp eineinhalb bis zwei Meter über Stunden überflutet. Dass dies keinem Auto, egal wie es angetrieben wird, gut tut, dürfte jedem klar sein. Wäre das Feuer bei einem anderen Hersteller ausgebrochen, laut Fisker sollen tatsächlich auch Fahrzeuge anderer Hersteller nach der Flut eigenständig Feuer gefangen haben, hätte sicher keine Seite darüber berichtet. Da Fisker nun eine gewisse Vergangenheit hat, was Feuer angeht, war schnell von erneuten Batteriefeuern die Rede.

Die Ursache für das letzte Feuer soll ein Steuergerät gewesen sein, welches eine Standard-Komponente in zahlreichen Fahrzeugen ist. Nachdem die Flut verebbt war, haben Salzablagerungen für Korrosionen im 12-Volt System gesorgt, die zu einem Kurzschluss führten.

A123 Batterie

A123, insolvent und unter Gläubigerschutz nach Chapter 11, scheint zu versuchen vom Vertrag mit Fisker zurückzutreten. Dieser Vorgang ist nach Chapter 11 möglich, wenn der Vertrag unter Marktwert liegt, also kein Profit damit gemacht werden kann.

Das wäre sehr schmerzhaft für Fisker, ist A123 doch deren einziger Batterie-Lieferant. Fisker hat dagegen Einspruch eingelegt und ist zuversichtlich, dass die Entscheidung bis zum Verkauf der Automobil-Sparte an Johnson Controls oder Wanxiang vertagt werden kann. Andernfalls wird Fisker Schadensersatzansprüche von mehr als 63 Millionen Dollar geltend machen. Zum vorzeitigen Vertragsende kommen nämlich noch Ansprüche aus einer Rückrufaktion. Durch eine falsch eingestellte Schweißmaschine, hat A123 bis zum Anfang des Jahres fehlerhafte Batteriemodule geliefert, die seitdem nach und nach ausgetauscht werden.

Sollte A123 erfolgreich sein, dürfte das der bislang größte Dämpfer für Fisker sein. Neue Lieferanten werden sich sicher schnell finden. Eine komplette Batterie entwickelt und testet sich jedoch nicht in wenigen Monaten.

via: greencarreports

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3 Gedanken zu “Fisker Karma, Feuer, Sandy und A123

  1. Genau, einfach den Kofferraum voll mit den gelben Klötzen packen und alle Probleme sind gelöst. Wieso bin ich nicht selbst darauf gekommen 😕

  2. Pingback: Verkaufszahlen USA: Prius vor Leaf und Volt | Elektroauto Blog

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