EnBW Elektronauten Ladekarte

EnBW Elektronauten Ladekarte

Foto: EnBW

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EnBW betreibt in Stuttgart, Karlsruhe und Umgebung ein 300 Ladesäulen großes Stromtankstellen-Netz.

Bislang waren die Ladesäulen im Testbetrieb, nun können sie von allen genutzt werden, die mit EnBW einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen haben.

Was das Laden bei der EnBW kostet, das erfährst du hier.

Kein großer Stromkonzern scheint derzeit ohne ein eigenes Netz von Stromtankstellen auszukommen. Knapp 300 dieser Ladesäulen sind deshalb in Stuttgart, Karlsruhe und Umgebung mittlerweile aufgestellt worden.

Damit befindet sich EnBW in guter Gesellschaft, auch RWE, E.ON und Vattenfall bauen ihr Netz derzeit stark aus. Leider kocht EnBW bei der Abrechnung, wie die anderen auch, sein eigenes Süppchen. Um deren Ladesäulen benutzen zu können ist eine Ladekarte nötig – Elektronauten Ladekarte nennt sich die bei EnBW.

EnBW Elektronauten Ladekarte

Die Elektronauten Ladekarte ist an einen Vertrag mit Grundgebühr gebunden, 9,90 € im Monat bezahlt man alleine für den Zugang zu den Ladesäulen. Hinzu kommen noch die Kosten für das Laden selbst. EnBW rechnet hier nach Zeit und nicht Kilowattstunden ab. Die Kosten pro Stunde variieren dabei nach Standort der Ladesäulen und verwendetem Ladestecker und beginnen bei 0,15 € / Stunde.

Kosten

Preise EnBW Elektronauten Ladekarte

Foto: EnBW

Leider hat sich EnBW dazu entschieden die Preise nach Standort der Ladesäule zu variieren. Wer sich nicht im voraus informiert, der kann böse überrascht werden, zumal der Preisunterschied mit Faktor 3 sehr deutlich ist.

In der Innenstadt und an stark frequentierten Orten, Hot-Spot-Zone, ist das Laden am teuersten. In der Basis-Zone befinden sich Ladesäulen außerhalb der Innenstadt, die Stromtankstellen der Spar-Zone sind an Parkplätzen von EnBW-Partnern aufgestellt.

Bei Verwendung des Typ 2-Anschlusses, der eine maximale Leistung von 22 kW erlaub, kostet die Ladung:

  • Spar-Zone: 1 € / Stunde
  • Basis-Zone: 2 € / Stunde
  • Hot-Spot-Zone: 3 € / Stunde

Über den Schuko-Anschluss kann mit maximal 3,6 kW geladen werden und kostet:

  • Spar-Zone: 0,15 € / Stunde
  • Basis-Zone: 0,50 € / Stunde
  • Hot-Spot-Zone: 0,75 € / Stunde

Für 5 € pro Monat kann eine Viel-Lader Option gebucht werde, bei der sich ab der fünften Stunde die Kosten auf 0,25 € / Stunde reduzieren.

Effektiv bezahlt man bei maximaler Auslastung des Anschlusses 0,05 € / kWh (Spar-Zone), 0,1 € / kWh (Basis-Zone) oder 0,14 € / kWh. Bei geringerer Ladeleistung erhöht sich entsprechend der Preis pro Kilowattstunde. Viel-Lader ‚tanken‘ schon für ein Cent pro kWh.

Die Preise kann man also schon als sehr günstig bezeichnen, bezahlt man doch zuhause im Allgemeinen mehr für das Laden seines Elektroautos. Allerdings ist das Netz der EnBW aufgrund der hohen Grundgebühr nichts für Elektroauto-Fahrer auf Durchreise. Ortsansässige sollten jedoch mal einen Blick auf das Angebot von EnBW werfen.

Die Abrechnung nach Zeit wird sicher auch dafür sorgen, dass die einzelnen Ladepunkte nicht durch Dauerlader blockiert werden.

Wer sich schnell für die Elektronauten Ladekarte entscheidet, den belohnt EnBW mit kostenlosem Laden bis 31. August 2012.

Leider handelt sich beim Stromtankstellen-Netz von EnBW mal wieder um ein geschlossenes System, bei dem man sich mindestens ein Jahr an EnBW bindet. Ich hätte mir als Option noch eine Abrechnung per Handyrechnung gewünscht, wie RWE es mit seinem ePower SMS Tarif vormacht.

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