Elektroauto BYD e6 fängt Feuer nach Unfall

BYD e6

Foto: BYD

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Als ich gestern vom schweren Unfall gelesen habe, in dem drei Menschen ihr Leben verloren, wollte ich nicht mit in die allgemeine Hysterie einsteigen. Da mit diesem Unfall unweigerlich die Diskussion aufkam, dass Elektroautos unsicher seinen, möchte ich dennoch etwas zu diesem Unfall schreiben.

Am Montag Morgen wurden bei einem Unfall in Shenzhen, China, drei Menschen getötet. Ein Nissan GT-R raste mit etwa 180 km/h in ein BYD e6 Taxi, das daraufhin sofort in Flammen aufging.

In den Nachrichten war daraufhin von gefährlichen Elektroautos zu lesen, die bei einem Unfall sofort explodieren. Meiner Meinung nach, siegte da bei den meisten die Sensationsgier über den Verstand. Wenig Beachtung fand nämlich die Tatsache, dass der Unfall bei 180 km/h stattfand. Autos, konventionelle wie Elektroautos, sind nicht für Unfälle bei solch hoher Geschwindigkeit ausgelegt. Auch der Tank eines Autos mit Verbrennungsmotor kann bei einem solchen Zusammenprall undicht werden und das Auto in Flammen aufgehen.

Ein Unfall mit so hoher Geschwindigkeit hätte jedenfalls sicher in den meisten Fällen auch bei konventionellen Autos tödliche Folgen gehabt.

Genau wie Benzin und Diesel ist auch Lithium brennbar, die eingesetzten LiFePO4 Zellen gelten jedoch als relativ sicher und haben nicht der Ruf zu explodieren. “Batteries from BYD would not explode even if you throw them into a fire.”, so Wang Chuanfu von BYD.

Die Ursache für das Feuer wird sich sicher in den nächsten Tagen herausstellen.

Für Daimler kommt die Nachricht sehr ungelegen. Unter dem Markennamen Denza entwickelt das Joint-Venture mit BYD ein Elektroauto für den chinesischen Markt.

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2 Gedanken zu “Elektroauto BYD e6 fängt Feuer nach Unfall

  1. “ Meiner Meinung nach, siegte da bei den meisten die Sensationsgier über den Verstand. Wenig Beachtung fand nämlich die Tatsache, dass der Unfall bei 180 km/h stattfand. Autos, “

    Aufprallgeschwindigkeit = Sportwagen – Taxi

  2. Nichts anderes habe ich geschrieben.

    Da die Geschwindigkeit des Taxis und auch der Aufprallwinkel nicht bekannt ist, kann über die wirksame Differenzgeschwindigkeit nur spekuliert werden.

    Soweit man auf den Bildern erkennen kann, muss der Sportwagen das Taxi von hinten gerammt haben. Der BYD e6 ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h angegeben. Irgendwo zwischen 40 und 180 km/h wird also die Wahrheit liegen.

    Wie man auf den Bildern auch gut erkennen kann, ist vom hinteren Fahrgastraum nicht mehr viel übrig. Man kann also schon von einem deutlichen Geschwindigkeitsunterschied ausgehen.

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