A123 mit erneuten Rückschlägen – Fisker Karma

Fisker Karma

Foto: Fisker

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Fisker hat die Ursache für des Ausfall des Fisker Karma beim Test des Consumer Report gefunden. Grund soll ein fehlerhaftes Batteriemodul sein, Hersteller des Moduls – A123. Als Folge davon brechen die Kurse beider Unternehmen sein – Erholung nicht in Sicht.

Die Batteriedeffekte sind ein Resultat einer nicht richtig kalibrierten Schweißmaschine im Werk in Livonia. Durch die leicht falsche Ausrichtung kann es beim Zusammenpressen der einzelnen Zellen zu Kurzschlüssen kommen. Nicht alle Module sind betroffen, drei der vier Schweißmaschinen arbeiteten korrekt. Da die ’schlechten‘ Zellen aber in allen Modulen gelangt sein könnten, werden alle Batteriemodule, die aus dieser Fabrik stammen ausgetauscht.

Die Veranschlagten Kosten für diese Rückrufaktion – 55 Millionen Dollar, eine riesen Summe für ein Unternehmen dieser Größe. A123 hat im letzten Jahr nur 139 Millionen Dollar eingenommen.

Fisker wird nun die Garantie für den Fisker Karma von 50 Monaten und 50.000 Meilen auf 60 Monate und 60.000 Meilen aufstocken.

Fisker und A123, zwei Unternehmen, die versuchen mit dem rasanten Wachstum der Elektroautobranche mitzuhalten, scheinen bei der Entwicklung ihrer Produkte den zweiten Schritt vor dem ersten gemacht zu haben und sind mit wenig ausgereiften Produkten auf den Markt gegangen.

Diese Problem sind typisch, wenn man eine neue Branche wie die Elektromobiltät erschließt. Man möchte seine Produkte lieber gestern als heute auf den Markt bringen, versteht die neue Technologie noch nicht richtig und spürt den Druck der Investoren.

Ich bin gespannt wie es mit den beiden Unternehmen weitergeht.

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3 Gedanken zu “A123 mit erneuten Rückschlägen – Fisker Karma

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